News für Produzenten

Seeländer-Forum zum Thema "Ernährungstrends"

"Fast Food, Slow Food, Good Food - produzieren wir am Trend vorbei?". So lautet das diesjährige Thema des Seeländer-Forums in Ins. Mit einem Referat und einer anschliessenden Podiumsdiskussion soll herausgefunden werden, ob die Landwirtschaft heute noch das produziert, was gewünscht ist.

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Besichtigung und Erfahrungsaustausch Waschplätze

Am 22. August findet vor dem Mittag eine kurze Besichtigung des Spritzen-Waschplatzes auf dem Betrieb von Lorenz Gutknecht in Ins statt. Dabei sollen Erfahrungen bei der Erstellung von solchen Waschplätzen ausgetauscht werden.

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Schweiz. Natürlich.

Wildtierschäden an Gemüsekulturen

Leider kommt es an Gemüsekulturen immer wieder zu kleinen und grossen Schäden durch Wildtiere. In den letzten Jahren konnte im Seeland eine Zunahme von diesen Schäden festgestellt werden. Dies hat die GVBF dazu veranlasst, den Kontakt mit den zuständigen Behörden von den Kantonen Bern und Freiburg zu suchen. An einer gemeinsamen Sitzung wurden die Möglichkeiten der Gemüseproduzenten besprochen.


Zunahme der Wildtierbestände

Die beobachtbare Zunahme der Schäden in den letzten Jahren ist grundsätzlich mit einer Zunahme von gewissen Wildtierarten in Verbindung zu setzen. So war zum Beispiel die Hasenpopulation im Jahr 2016 ca. 20% grösser als im Vorjahr. Auch bei anderen Arten war eine Zunahme feststellbar. Die höhere Anzahl an Wildtieren ist jedoch nicht dauerhaft. Die Populationen sind oft grossen jährlichen Schwankungen ausgesetzt. Konkret heisst das, dass es neben Jahren mit vielen Tieren und somit grösseren Schäden auch Jahre mit weniger Tieren und dadurch geringeren Schäden gibt. Doch was können Gemüseproduzenten tun, wenn sie Schäden auf ihren Flächen zu verzeichnen haben?

 

Massnahmen bei Schäden

Hat ein Produzent Schäden an seinen Kulturen festgestellt, soll Kontakt mit dem zuständigen Wildhüter aufgenommen werden (einen Link zum entsprechenden Wildhüter Ihrer Region finden Sie auf www.gvbf.ch). Der Schaden wird anschliessend durch den Wildhüter geschätzt. Ist der Schaden grösser als Fr. 100.00 und konnte er nicht durch zumutbare Schutzmassnahmen verhindert werden, wird er durch den Kanton abgegolten. Weiter hilft der Wildhüter, geeignete Schutzmassnahmen zu treffen, damit sich Schäden in Zukunft verhindern lassen. Je nach Massnahme ist ebenfalls mit Unterstützung des Kantons zu rechnen.


Kontaktaufnahme mit Wildhüter

Hat ein Gemüseproduzent regelmässig Probleme mit Wildtieren (z.B. Krähen), wird ebenfalls empfohlen, Kontakt mit den verantwortlichen Wildhütern aufzunehmen (auch wenn man keinen direkten Schaden zu verzeichnen hat). Diese sind gerne bereit die Landwirte bei Vergrämungs- und Schutzmassnahmen zu beraten und zu unterstützen. So liefern die Wildhüter zum Beispiel auch tote Krähen, damit diese gerupft und die Federn auf dem Feld verteilt werden können, um Krähen zu vergrämen. Eine noch bessere Möglichkeit ist, die Federn der Krähen direkt auf einen Jutesack zu kleben. Dieser kann dann in jedem Frühjahr wieder eingesetzt werden, ohne jedes Mal neue Krähen rupfen zu müssen. Dies ist nur ein Beispiel von einer möglichen, längerfristigen Massnahme um Wildtierschäden an Gemüsekulturen zu verhindern. Die Wildhüter helfen Ihnen gerne weiter bei der Ausarbeitung von Massnahmen.

 

Hier finden Sie die für Ihre Region verantwortlichen Wildhüter:


Bern: https://www.vol.be.ch/vol/de/index/natur/jagd_wildtiere/wildhut/zustaendigkeitennachgemeinden.html

Freiburg: http://www.fr.ch/sff/de/pub/fauna_biodiv_jagd_fischere/wildhuter_und_fischereiaufsehe.htm

Solothurn: https://www.so.ch/fileadmin/internet/vwd/vwd-awjf-jagd/pdf/Wildschadensch%C3%A4tzer_2013-2020.pdf

 

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