News für Produzenten

Gmüesler-Höck

Erosion vermeiden erfordert präventive Massnahmen. In einer Serie von 3 Veranstaltungen wird über Vorsorge sowie Massnahmen gesprochen und diskutiert. Ansätze zum Erosionsmassnahmenplan werden aufgezeigt und Produzenten berichten von ihren Erfahrungen. Der Austausch wird bei einem gemütlichen Höck fortgesetzt.

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Weiterbildung Applikationstechnik

Die Herausforderungen im Bereich Pflanzenschutz werden im grösser. Am INFORAMA Seeland findet deshalb am 17. April 2019 eine Weiterbildung zum Thema Applikationstechnik statt.

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Schweiz. Natürlich.

Merkblatt Terrainveränderungen

Der Kanton Bern hat neu ein Merkblatt zu Terrainveränderungen zur Bodenaufwertung ausserhalb von Bauzonen herausgegeben. In dieser kurzen Broschüre werden die Vorschriften der einschlägigen Gesetze und Verordnungen zu den Terrainveränderungen konkretisiert.


Unter Terrainveränderungen werden Aufschüttungen, Auffüllungen, Ab- und Aufhumusierungen, Niveauausgleiche und Bodenaufwertungen verstanden. Im Kanton Bern gilt grundsätzlich, dass für solche Massnahmen eine Bewilligung erforderlich ist. Eine Ausnahme gilt für Terrainveränderungen mit weniger als 100 m3 Oberboden-Auftrag. Zu beachten ist jedoch, dass beispielsweise Eingriffe in den geschützten Uferbereich, den Wald, in Naturschutzobjekte sowie in Grundwasserschutzzonen immer unter die Bewilligungspflicht fallen.


Ohne Baubewilligung darf somit nicht mehr als 100 m3 Oberboden-Material auf eine Fläche aufgeschüttet werden. Soll eine Parzelle mit mehr Material aufgewertet werden muss bei der zuständigen Gemeinde ein Baugesuch eingereicht werden. Betrifft die Terrainveränderung zudem mehr als 1000 m2 ist eine Projektleitung durch eine bodenkundliche Baubegleitung von der Planung bis zur Schlussabnahme obligatorisch. Bei weniger als 1000 m2 wird empfohlen, eine bodenkundlich versierte Person (z.B. vom INFORAMA) hinzuzuziehen.


Wichtig ist, dass bei Aufschüttungen die Abfolge der natürlichen Bodenschichten exakt eingehalten wird. Somit ist es nicht zulässig, dass Unterbodenmaterial auf den Oberboden aufgetragen wird. Aber auch hier gibt es wieder eine Ausnahme: Sand darf nach Rücksprache mit dem Amt für Wasser und Abfall zur Bodenaufwertung auch oberflächlich ausgebracht und eingearbeitet werden.


Es empfiehlt sich, bei geplanten Terrainveränderungen das Vorhaben und die gesetzlichen Vorschriften genau zu prüfen. Unten finden Sie das entsprechende Merkblatt zum Download.

 

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